Kitzelsession
- Golda
- vor 4 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Du servierst mir Deine Wünsche & Fantasien.
Ich erschaffe daraus, lasse mich darin zergehen, nähre mich davon …
Du kommst zu mir mit einem einfachen Wunsch, welcher Dich überkam.
Gekitzelt zu werden, Dich dabei nicht wehren zu können. Dein Wunsch geht Dir so harmlos klingend über Deine Lippen. Was Du jedoch nicht einschätzen kannst, sind meine Untiefen. In ihnen entwickelt sich etwas schmutzig-kreativ-sadistisches.
Szenario
Du findest Dich an allen Vieren fixiert am Kreuz wieder, als ich Dir die Maske von den Augen nehme. Du blinzelst in das gedimmte Licht des Zimmers. Siehst Dir in dem gegenüberliegenden Spiegel in Dein Antlitz.
Der lange rote Nagel meines Zeigefingers zeichnet feine Spuren vom Oberarm, entlang Deiner Achselhöhle.
Du krümmst Dich.
Kicherst unter meiner Berührung.
Die Anzahl der Finger welche Dich kitzeln steigt. Auch meine Frequenz erhöht sich.
Dein schallendes Gelächter erfüllt den Raum. Ich stehe vor Dir. Ganz nah an Deinem Gesicht. Mit meinen Fingernägeln bearbeite ich Deinen Oberkörper. Du siehst mir dabei zu, wie Du mir zum Verhängnis wirst. Ich grinse breit. Beobachte Dich, wie Du Dich unter meinen Fingern krümmst. „Komm & lass Dich ein wenig nach vorn sinken.“, gebe ich Dir vor. Du entfernst Dich minimal vom Kreuz hinter Dir & lässt Dich in Deine Fesseln sinken.
Es fühlt sich nach vermeintlicher Sicherheit an.
Ich beobachte Dich.
Sehe Dich denken.
Keine Sicherheit.
Ich stelle mich zwischen Dich & dem Kreuz & setze nun an Deinen seitlichen Rippenbögen an & führe meine Tortur an Deinem Körper fort. Du hängst in Deinen Fesseln. Unmöglich Dich aus diesem Winkel zu rühren. Dein Körper hängt nach vorn durch. Du brüllst.
Siehst im Spiegel vor Dir meine roten Nägel auf Deiner nackten Haut, welche sich unkontrolliert auf ihr bewegen. Dein Körper schüttelt sich. Du wirfst Deinen Kopf von links nach rechts. Lautes Gelächter.
Ich will mehr.
Ich will dass Du verzweifelst für mich.
Ich trete wieder hervor. Schiebe Dir die Maske über Deine Dir tränenden Augen & bringe Dich wieder in Position.
Nur dichter.
Bewegungsunfähiger als zuvor.
Das was jetzt folgt, benötigt diese Undurchdringlichkeit.
Ruhe.
Dann spürst Du feine, kitzelnde Linien die auf Dir gezeichnet werden.
Die Dichte des Materials verändert sich. Du kicherst, als ich Dir von der Clavicula zum Hals hoch streiche mit dem sinnlich, killernden Material …
Mit beiden Händen setze ich Dir die Augen-Maske ab. Nur um sie mit einer großen, gummierten Gesichtsmaske zu ersetzen.
Mit einer Spur von Faszination & Gier starrst Du mich an.
Nichtsahnend reist Dein naiver Rest an Verstand in Deinen selbstgewählten Untergang.
Ich befestige die Maske eng an Deinem Gesicht, als auch an dem Gerüst hinter Dir. Dein Kopf ist nun fest eingespannt. Zur Krönung des Ganzen, schiebe ich Dir einen Mundspreizer zwischen Deine Lippen.
Was sich Dir im Spiegel darbietet erkennst Du nun kaum noch.
Ich lehne mich mit meinem Körpergewicht nah an Dich & flüstere Dir ins Ohr.
Was Du da hörst, lässt Dich die Augen aufreißen. Ich bemerke die blanke Angst & lächle breit, während ich weiter meine Worte in Deinem Ohr auf Dich wirken lasse. Es sind die Dinge, die ich mit Dir vorhabe, welche Dich in Panik geraten lassen.
Zurecht.
Ich stupse mich ab von Dir & greife mir einen feinen Pinsel. Einen dünneren als den, den ich eben an Deinem Hals nutzte & setze ihn vorsichtig an Deinem Ohr an. Ein leichtes, kaum merkliches Zucken durchfährt Dich. Mehr Spielraum hat Dein Körper nicht zum Entweichen. Du beginnst durch Deinen Knebel zu brüllen. Du entkommst mir & meinem Pinsel nicht. Ich zeichne feine Linien in Deinem Ohr. Ein Gefühl als würde ein Insekt in Deinem Gehörgang spazieren gehen.
Nur bin ich es, die den Spaziergang genießen darf.
Oh ja. Das tue ich!
Nun hülle ich den Raum mit meinem schallenden Lachen ein.
Welch eine Freude!
Ich nehme mir natürlich auch noch das andere Ohr vor & genehmige mir viel Zeit damit.
Inzwischen läuft Dir der Speichel in langen Fäden aus Deinem Mund vor Anstrengung.
Ich greife mir mit der linken Hand Dein Kinn & blicke in die feuchten Augen vor mir.
„Willst Du mehr, armes Ding?“
Du nickst verzweifelt, doch voller Erschöpfung.
„Natürlich willst Du das.“ ,sage ich noch, nur um gleich darauf mit einem anderen feinen Pinsel in Deiner Mundhöhle fortzufahren.
Mit fein-säuberlichen Bewegungen kitzele ich Dir den Gaumen & Seiten Deiner Mundinnenseiten.
Deine Augen verdrehen sich & Laute dringen aus Dir.
Du röchelst & ich sehe Dir die Strapazen der letzten Minuten an. Ich befreie Dich von dem Mundspreizer. Du dankst mir für mein vermeintliches Erbarmen mit einer solchen Erleichterung in Deiner Stimme. Ein Schwall der Bewunderung kommt aus Deinem Mund. Ich höre Dir mit einem Ohr zu, während ich mich schon bereithalte meine Folter an Dir weiter zu führen & unterbreche Dich mitten im Satz.
„Ich bin noch nicht fertig mit Dir.“
Du schaust mich fragend an.
„Die Tiefen Deiner Nasenlöcher habe ich mir noch nicht vorgenommen.“
Dein Blick sagt so Vieles aus.
Ich reiße Dir gerade den Boden unter Deinen Füßen weg.
Ich grinse böse & mache mich wieder ans Werk …
Kommentare